Eine typische Eigenschaft der Flachthermoelemente ist die immense Ladungsmenge freier Elektronen, die durch
Kontaktflächen in mm² zwischen unterschiedlichen Materialien fliessen.
Beginnend ab 0° Kelvin, mit nahezu linearem Anstieg bewegen sich Atome und Moleküle. Bei normaler Umgebungstemperatur
von 20°C = 293° Kelvin sind alle Elekronen mit relativ geringer Energie in Bewegung.
Die unterschiedlichen Elektronenmengen, entsprechend der Spannungsdifferenz zwischen den zwei unterschiedlichen
thermoelektrischen Materialien, wie z.B. Kupfer/Konstantan, sind eine Materialkonstante.
Die Spannung steigt mit zunehmender Temperatur, entsprechend auch der Stromwert im Stromkreislauf von 0 Grad Kelvin
(-273,15°C) auf.
Nach dem Ohmschen Gesetz ist Strom die Spannung geteilt durch den Innenwiderstand des Elementes.
Metalle haben einen niedrigen Ohmschen Widerstand.
Ein Meter Kupferdraht von 1 m (1000mm) Länge, 1 mm² Querschnitt bei 20°C hat einen Widerstand von 0,017 Ohm (Ω).
1 mm „Länge“, also Dicke, entspricht 0,000.017 Ohm und ein Zehntel davon also 0,1 mm
R = 0,000.0017.
Als Kupferfolie mit 0,1 mm Dicke, das einen Leiter mit gossem Querschnitt darstellt, und 30 mm x 30 mm (Fläche 900 mm²)
ergibt demnach zwischen den beiden Flächen dieser Folie, einen Innenwiderstand von:
R = 0,000.0017/900 = 0,000.000.002 Ohm, oder 0,002 Mikroohm.
Bezogen auf eine Konstantanfolie mit gleichen Abmessungen sind
R = 0,000.000.003 Ohm, beide zusammen als Thermoelement flächig kontaktiert ergibt einen Gesamtinnenwiderstand von
R = 0,005 Mikroohm.
Ein Kupfer/Konstantan Element liefert bei 800°C eine Gleichspannung von ca. 0,06 Volt (PTS 68), demnach
I = U/R einen Stromwert von 12.000.000 Ampere, (zwölf Millionen) entsprechend eine Leistung von
U * I = 720 kW.
Lassen sich solche Werte auch praktisch realisieren?
Eine weltweite Industrie hat sich auf die Herstellung von genormten Thermoelementen spezialisiert, die ausschliesslich
aus zwei zusammengeschweissten Drähten unterschiedlicher Metalle/Legierungen bestehen, die geschweissten
Kontaktflächen sind nur einige mm², die Stromstärke bei maximal erlaubter Temperatur erreicht über ein Ampere.
Vergrössert man die Kontaktfläche zu einem Flachthermoelement mit gleichen Materialien um mehrere mm²,
verringert sich die mittlere Stromstärke.
Eine Erklärung ist die Streuung des Elektronenflusses durch die Inhomogenität der Materialien innerhalb der flächig
kontaktierten Schichten im Gegensatz zur kristallinen Struktur der bekannten Siliciumdioden.
Vertikal zur Fläche angeordnete Nano-Kohlenstoff-Röhrchen würden die Streuung verringern, ebenso die als dritte
Beschichtung mit Nano-Kohlenstoff Gleichrichter-Effekt.
Praktische Versuche haben gezeigt, dass durch die periodischen Unterbrechungen des zunächst schwachen
Stromflusses in Intervallen von Millisekunden und zusätzlich mit Stromflussumpolung, mit einem für diese Zwecke
entwickelten Hochstromwechselrichter, die Trägheit der Elektronen beeinflusst wird, insbesondere ist eine erhöhte
Elektronenaktivität bei induktiven Lasten durch die Selbstinduktionsspannung zu beobachten.
Bei allen Bemühungen die Streuung des Elektronenflusses zu korrigieren, ist die wirkende Kraft in einem
thermoelektrischen geschlossenen System Generator-Verbraucher die kinetische Energie der Protonen im Atomkern
des Materials vom positiven Gegenpol.
Diese interne Energie mit positiven Potential, elektrisches Feld, ist unendlich verfügbar und wird nur durch die Zufuhr
von äusseren Energien, wie Wärme, durch vorübergenhende Entfernung der Elektronen vom urspünglichen Standort
genutzt. Diese freien Elektronen gelangen in den kälteren Teil eines Systems, z.B. zum Verbraucher und fliessen weiter zum
Gegenpol.
Die Driftgeschwindigkeit des Elektronenstroms hängt von der Höhe der Temperatur ab, mit steigender Temperatur
zunehmende Intensität und abnehmende Geschwindigkeit.